Liebe

So erhalten Sie die Liebe in einer Partnerschaft

Hier gibt es einige allgemein nützliche Anregungen, wie Partnerschaften harmonisch gestaltet werden können. Diese sind in jedem Fall auch angebracht, weil es heute in Mode gekommen ist, bei auftretenden Unannehmlichkeiten schnell die Notbremse zu ziehen, also die Partnerschaft aufzugeben. Man macht es sich heute wirklich leicht und bemüht sich deutlich weniger umeinander als in früheren Zeiten. Oder aber der andere Fall tritt ein: »Rosenkrieg«. Das bedeutet Krisen, zerbrochenes Geschirr, stundenlange Problemgespräche mit den Freunden. Aber so muss es nicht kommen. Man kann Partnerschaften mit etwas Eigeninitiative positiv gestalten, so dass sie auch auf Dauer befriedigend und erfüllend sind.Es gibt, wie auch beim Annäherungsritual, in der Liebe verschiedene Phasen, um die man wissen muss. dating anbieter Vergleich

1. Phase: nennen wir sie »Liebesglück« - ist nicht mehr zu sagen als: Genießen Sie es! »Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben.« Das höchste Glücksgefühl herrscht zwischen den beiden Partnern, die sich verknallen und eine Partnerschaft eingehen - aus diesem himmlischen Gefühl heraus sind übrigens nicht umsonst die Klassiker der Weltliteratur entstanden. Nutzen Sie diese Zeit mit Ihrem Partner für Unternehmungen und romantische Abende, Urlaubsreisen, Kino- und Theaterbesuche, gemeinschaftliches Pferdestehlen usw. - denn das Gefühl ist exklusiv, neu und absolut kostenlos. Lassen Sie Ihren Gefühlen freien Lauf, verschwenden Sie keine Zeit mit Grübelei, denn Sie wissen, dass das himmlische Gefühl nicht ewig dem voller Aufgaben aufwartenden Alltag standhält; außerdem gewöhnt man sich im Laufe der Zeit aneinander - was aber nichts Schlechtes heißen muss.

2. Phase: Den »Flugzeugen im Bauch« folgt irgendwann die Phase Kalte Dusche, in der erstmals die persönlichen Schwächen und negativen Seiten - die jeder hat - augenscheinlich werden. Konflikte entstehen.

 

Die häufigsten Probleme in Beziehungen haben oft dieselbe - zwar oft unbewusste, aber reale - Ursache, nämlich den angeborenen Egoismus, der mit der Zeit wieder einkehrt. Oft meint der ein oder andere dann, es müsste nach seinen Vorstellungen gehen - wie in Phase eins. Dann verschwinden die Toleranz und das Mitgefühl mit der Zeit, und der erste Zauber verfliegt. (Flirten) Dann wird auch vieles selbstverständlich, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Aber keine Angst: Sie werden diese Zeit überstehen, wenn Sie und Ihr Partner sich korrekt verhalten, nämlich nicht egoistisch - obwohl Sie beide dazu neigen werden -, und dem anderen seine Persönlichkeit und Freiheiten lassen. Überwinden Sie den natürlichen Egoismus; er schadet nur der Partnerschaft, weil er es dem Partner schwer macht.

 

Ganz wichtig ist auch Offenheit und die Fähigkeit, ungeliebte Situationen zur Sprache zu bringen - ohne dass der Partner das Gefühl hat, er wäre an allem Schuld. Reden Sie immer über das, was Sie bedrückt. Fressen Sie Probleme nicht in sich, denn das macht seelisch krank. Außerdem kommt Ihr Partner dann leicht auf die Idee, es wäre für Sie in Ordnung, dass er Ihnen das Wasser abgräbt.

 

Werden Sie aber auch nicht zu mutig, kritisch und progressiv, weil der Charakter des anderen nicht änderbar ist: Wie einer ist, so ist und bleibt er auch sein Leben lang. Deshalb wäre es sinnlos, zu erwarten, dass Ihr Partner z.B. seine/ihre Freunde/innen oder ein geliebtes Hobby wegen Ihnen kostenlos und bereitwillig aufgibt. Selbst die einzelnen Marotten wird er/sie beibehalten. Ihre Forderung nach Änderung wird als Bumerang wieder zurückkommen, denn nur durch Zwänge und Macht kann man biegen. Die Lösung heißt deshalb: Kompromisse schließen und Gemeinsamkeiten pflegen.

 

Erwarten Sie nicht zuviel: Lassen Sie Ihrem Partner sein Leben, seine Freiheiten und somit die Chancen, sich selbst zu verwirklichen. Wenn Sie versuchen, den Partner auf diesem Weg einzuschränken, werden Sie sich ins eigene Fleisch schneiden. Vereinnahmen Sie den Partner nicht; dazu gehört auch bevormunden oder ihn besitzen und über ihn bestimmen wollen. Der Partner ist nicht das persönliche Eigentum. Jeder Mensch braucht im Leben Abwechslung und Zeit für sich, seine Hobbys, Vorlieben und Freunde. Sie müssen nicht in jeder Situation der Mittelpunkt sein. »Leben und leben lassen«, heißt die Maxime. Ihren Partner zu ändern ist unmöglich, und Störungen rufen Konflikte hervor. Bewahren Sie Ihre Toleranz, Ihren Respekt usw. gegenüber dem Partner.

 

Ein häufiger Fehler, der auch schwerwiegende Folgen für die Beziehung hat, liegt darin, dass man in Konfliktsituationen dazu neigt, negativ-wertende »Du-Botschaften« zu senden, wie z.B.: »Du bist ja auch so ...«, »Das hast du von deiner Mutter!«, »Du bist doch eigentlich daran schuld!«, »Du fängst aber auch immer an!«, »Wärst du nicht so, dann müsste ich auch nicht so sein!«. Im Gegenzug kommt dann sofort die Retourkutsche: »Ja, aber nur weil du ... «, oder: »Nee, du...«

 

Jeder steht gerne als Unschuldslamm da und wälzt die Schuld auf den anderen ab; das ist typisch menschlich. Sich Fehler eingestehen können ist eine derart wertvolle Charaktereigenschaft, dass sie sogar bei Anwendung weitreichende positive Reaktionen hervorruft. Denken Sie daran: Zu einem Streit gehören nun mal immer zwei. Gehen Sie deshalb nicht - bewusst oder unbewusst - auf Konfrontationskurs und überfahren Sie nicht Ihren Partner. Jeder Mensch hat ein Selbstbewusstsein und keiner will übergangen, bevormundet, geschweige denn entmündigt werden. Die Pille schluckt keiner ohne Rache. Tun Sie es trotzdem, wird Ihr Partner ähnlich mit Ihnen umspringen. Vielleicht »spurt« er/sie sogar, aber er/sie wird sich von Ihnen entfernen. So lässt niemand mit sich umspringen. Dann tritt das ein, was Sie eigentlich vermeiden wollten.

 

In den meisten Fällen, in denen Krisen entstehen, versucht der eine dem anderen Territorium streitig zu machen. Diese psychologischen Phänomene laufen unbewusst ab. Es ist ganz wichtig, dass Sie das verstehen. Der Betroffene weiß meistens nicht um die genauen Gründe, warum er/sie sauer oder traurig ist, Sie beschuldigt, die schlechte Laune an Ihnen auslässt, Sie bevormundet usw. Versuchen Sie, die Ursachen für diese Phänomene aufzuspüren - in einem offenen und ehrlichen Gespräch. Es steckt immer mehr dahinter als nur die gerade er-kl lebte Situation. Kleiner Tipp: Meistens ist eine tiefere Angst, eine seelische Krise oder der Egoismus verantwortlich.

 

Gehen Sie bei Konflikten daher zuerst von sich aus; sprechen Sie nicht über die Vergehen Ihres Partners, sondern von den eigenen Emotionen. Dadurch wird sich Ihr Partner öffnen, weil Sie nicht auf stur schalten. Wie oft ist es der Fall, dass man eigentlich darauf wartet, dass der andere und nicht wir den ersten Schritt machen; dann wäre ja schon alles in Ordnung. (Flirttipps) Wenn Ihnen z.B. gegen den Strich geht, dass Ihr Partner ständig zu Hause bleibt oder mit seinen Freunden unterwegs ist, dann sagen Sie nicht: »Du unternimmst nie etwas mit mir«, »Ich dachte, du würdest heute ... «, »Du bist egoistisch« usw., sondern: »Ich würde mich freuen, wenn du heute oder morgen (Kompromiss!) mit mir ... « Ansonsten gibt es sofort böses Blut, und ein Wort wird das andere ergeben. Versuchen Sie, einen Kompromiss über die Zeiteinteilung zustande zu bekommen, was gemeinsame Unternehmungen und Hobbys betrifft.

 

Wenn Sie zusammen in einem Haushalt wohnen, dann sollten Sie die anfallende Arbeit nach Möglichkeit nach gesundem Menschenverstand aufteilen und nicht einem den größten Teil aufhalsen; schließlich wohnt man auch zusammen.Stichwort Eifersucht: Jeder ist es, in verschieden ausgeprägten Graden. Bremsen Sie sich, falls Sie sehr stark zur Eifersucht neigen. Fragen Sie nicht gleich, wenn Ihr Partner nach Hause kommt, wo er so lange war und mit wem; fragen Sie nicht bei jedem Telefonat, wer das jetzt gewesen ist - wenn Ihr Partner will, dann sagt er es; das gilt auch für SMS. Löchern Sie ihn jedes Mal, nerven Sie ihn: Dann wird er reagieren und Ihnen nichts mehr sagen, worauf Sie noch eifersüchtiger werden - Teufelskreis. Rasten Sie nicht gleich aus, wenn er/sie auch etwas alleine unternehmen will.

 

Der eigentliche Grund für Eifersucht ist die unbewusste Verlustangst: Sie wollen den Partner nicht verlieren - das ist schon gutgemeint. Indirekt unterstellen Sie aber, dass er/sie nicht eigenverantwortlich handeln könne und dürfe und Sie ihn überwachen wollen, weil Sie ihm nicht trauen. Das ist zu viel der »gut gemeinten« Absicht: Sie erreichen damit genau das Gegenteil. Umgekehrt ist eine, oftmals vorgespielte, totale Gleichgültigkeit ebenso unratsam; der Partner könnte denken: »Der/die meint wohl, ich kriege keine/n mehr ab, dir zeige ich es.« Sind Sie nämlich gleichgültig, fühlt sich der Partner angegriffen und minderwertig. Finden Sie die goldene Mitte: Eine gesunde Eifersucht ist in Ordnung; dann weiß Ihr Partner, dass Ihnen viel an der Partnerschaft liegt.

 

Bemühen Sie sich also in Phase zwei Kalte Dusche, seien Sie innovativ, einfallsreich. Schaffen Sie Kompromisse, die die Partnerschaft in der Balance hält. Tun Sie nämlich nichts von alledem, dann sackt die Partnerschaft leicht in Phase drei ab.

 

3. Phase: Der Alltag in Phase drei Im Schneckenhaus sieht dann so aus, dass der Egoismus die ganze Beziehung überwiegt. Jeder ist für sich dann das Maß der Dinge, alles wird auf die Goldwaage gelegt, Gründe für Streits gesucht usw. In dieserZeithaben sich die ehemaligen Verliebten nicht mehr zu sagen als das Nötigste. Man hat dann keinen gemeinsamen Nenner und bekriegt sich nur, ist sich selbst der Nächste. Die Spannung ist von morgens bis abends geladen. Jeder wirft dem anderen vor - gefragt oder ungefragt -, egoistisch zu sein.

 

Das kann sogar richtig unangenehm werden, wenn die Bösartigkeit noch ins Spiel kommt - kennen Sie den Film DerRosenkrieg? (Partnersuche) Der Dauerstreit ist in dieser Phase vorprogrammiert. Man orientiert sich an anderen Menschen, die einen verstehen. Ist man nämlich mit dem, was man hat, nicht zufrieden, dann schaut sich der Entfremdende früher oder später nach anderen potenziellen Geschlechtspartnern um. Vermeiden Sie diesen Zustand, wenn Ihnen viel an diesem Partner liegt, sonst wird die Beziehung nicht mehr lange halten oder so leidvoll werden, dass einer von beiden - oder beide -irgendwann den Psychotherapeuten aufsuchen müssen. Kämpfen Sie gegen Ihren Egoismus an, denn er ist angeboren, hartnäckig, und wenn es um Krisen geht, meistens für diese ver- antwortlich. Jeder beschuldigt den anderen, er habe ihm dies oder das angetan und beide haben Recht. Deshalb: Der Weg aus dem Dilemma ist nur-möglich,_ wenn Sie den Anfang machen und aus dem Schneckenhaus herauskommen. (Seitensprung)

 

4. Phase:  Optimalerweise schließt sich an Phase zwei Kalte Dusche Phase vier Neuverliebt an. Die Kunst die Liebe zu erhalten ist eine gar einfache. Lassen Sie die Bezie- hung nicht zur Gewohnheit werden, dann überspringen Sie mit Sicherheit Pha- se drei - was sehr ratsam ist. (Singlebörsen) Phase Kalte Dusche ist normal, das bringt die Liebe nun mal mit sich. Erinnern Sie deshalb Ihren Partner in der Zeit der Ernüchte- rung öfter daran, dass Sie ihn lieben. Sprechen Sie ehrliche Komplimente aus; überraschen Sie Ihren Partner mit einer spontanen Reise, einem romantischen Essen. Entfliehen Sie hin und wieder dem Alltag und den damit verbundenen Aufgaben. Bei Phase vier ist eine neue Ebene der Partnerschaft erreicht: gegenseitiges Vertrauen, Toleranz, Nachsicht, Freiheit, Wohlwollen, Ehrlichkeit, Treue, Liebe - darauf ist eine funktionierende Beziehung angewiesen. Je besser es Ihnen und Ihrem Partner geht, desto befriedigender wird Ihnen die Partner- schaft vorkommen, und sie wird es auch sein.  

 

Nichts ist umsonst, auch nicht die Liebe. Lassen Sie sie nicht zur Routine wer- den, das steht ihr nicht gut. Sie ist ein Feuer, das unterhalten werden will - tun Sie dies nicht, wird sie erlöschen. Überwiegt bei Ihrer Beziehung das Positive, dann haben Sie Ihr Glück inne; behalten Sie es, denn absolutes Glück- für diejenigen, die es noch nicht wissen - gibt es nicht. (Singles)